Art

Stadtansichten von Aachen

Das Malen in der alten Kaiserstadt war stets ein Vergnügen. Das Flair in der Gegend um den alten Dom ist geprägt von Gemütlichkeit und einem unvergleichlichen Charme, einer einladenden Außengastronomie und untermalt, vom unvergleichlichen Dialekt der „Öcher“. So kam es vor, dass ich beim Malen an der Staffelei von hinten angesprochen wurde… offensichtlich eine Dame. Eine Parfumwolke war ihr vorausgeeilt. Mein Blick wanderte von der Staffelei kurz zu Boden und ich erblickte sauteure Schuhe – Krokodil oder so… „Dat ist aber jut wat sie da machen, wa“. (Das „wa“ gehört zu den zwingend notwendigen Sprachendungen des Öcher Dialekts). „Kann me dat kaufen, wa?“ sprach sie weiter.

„Ja sicher“, meinte ich. „Wat soll et denn kosten?“ Ich nannte ihr einen Betrag, den ich für gut und angemessen hielt. „Nee, dat is aber jut, ich hät jedacht, dat wär teurer, wa!“

Damit war der Kauf getätigt – sehr sympathische Kundschaft. 

Eine Amerikanerin kaufte gleich mehrere Pastelle, die nun an einer Wand in Chicago hängen.

Heute gehört diese Stadt der idyllischen Gassen und des besonderen Charmes wegen zu meinem „Lieblingsrevier“.

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