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Sandbilder

Vorbereitung:
Einen Arbeitstisch komplett mit Folie abdecken. Vorne eine Schlaufe in der Folie bilden, in der sich etwas Flüssigkeit sammeln kann.
Anwendung:
Bei einem geplanten Bildaufbau vorskizzieren (ich verwende dazu Rötelstifte).
Acrylemulsion abmessen und in ein größeres Gefäß geben, erst einmal mit ca. 100 ml starten. Die gleiche Menge Wasser hinzufügen. Ca. 100 bis 200 ml Sand in ein anderes Gefäß geben. Etwa 1 Esslöffel Marmormehl durch ein Küchensieb durchdrücken und in den Sand geben – das Ganze mischen. Nun dieses Gemisch in die Flüssigkeit einstreuen und umrühren.
Die Leinwand waagerecht auf den Tisch legen. Die Zone, die man erreichen möchte, mit der Brühe begießen – geht gut mit einer Schöpfkelle.  Nun kann man, während die Brühe auf der Leinwand schwimmt, durch Anheben der Leinwand den Verlauf der Brühe etwas steuern. Das führt zu interessanten Strukturen. Die Brühe fließt ab, der Sand bleibt liegen. Man kann auch die Strukturen mit einem Löffel nachformen. Vor allem kann man an Stellen weiteren Sand trocken auffüllen. Das alles an sicherer Stelle lagern und einen Tag etwa trocknen lassen. Man kann auch verschiedene Sande oder Steinchen oder kleine Muschelschalen mit einstreuen.
In meinen Bildern habe ich den Vorderbereich so behandelt. Den Mittelbereich habe ich mit Acrylspachtel behandelt und den glatten Leinwand-Hintergrund nur mit Farbe.
Der Sand wirkt für sich und muss nicht zwingend behandelt werden. Bei meinen Bildern färbe ich stellenweise ein. Einen sehr schönen Effekt erzielt man, wenn man mit einem breiten Pinsel und wenig trockener Farbe stellenweise leicht über die Sandoberfläche streicht. Das bringt den Sand „zum Leuchten“.

 

 
 

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