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Pastelle - allgemein

Als Pastelle bezeichnet an Gemälde, die mit Stangen oder Stiften gemalt werden. Die Stifte und die runden Stangen bestehen aus hochpigmentierten Kreiden, die fast ohne Bindemittel in kleinen Stangen geliefert werden. Als Malgrund dient säurefreier Karton, dessen Oberfläche geeignet ist, den Kreideabrieb aufzunehmen und für eine beständige Haftung zu sorgen. 

Zum Schutz der Oberfläche ist eine Rahmung unter Glas erforderlich, sowie ein Passepartout als Abstandhalter zwischen Bildoberfläche und Glas.

Besondere Bedeutung erfuhr die Pastellkreide zur Zeit der Renaissance. Im Codex Atlanticus spricht Leonardo da Vinci von einer „Malweise mit trockenen Farben“. Zu dieser Zeit waren braune, rötliche und weiße Kreiden verfügbar. 

Erheblich erweitert wurde die Farbpalette während des Barock und besonders zur Zeit der Impressionisten. Ganz herausragend für diese Epoche sind die zarten, als auch farbkräftigen Gemälde von Edgar Degas. Die Darstellung seiner Tänzerinnen verlieren sich in feinsten Strukturen und überraschen andererseits mit kräftigen Konturlinien.

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